SEO für Anwälte sorgt dafür, dass deine Kanzlei bei Google gefunden wird. KI-SEO sorgt dafür, dass ChatGPT, Gemini und Perplexity sie nennen, wenn jemand dort nach einem Anwalt fragt. Diese Seite zeigt, was dazugehört, was das Berufsrecht verlangt und was eine Stichprobe mit vier KI-Systemen ergeben hat.
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Fragen Mandanten wirklich eine KI?
Die Nutzung ist im Alltag angekommen. Laut ARD/ZDF-Medienstudie 2026 nutzen 59 % der Bevölkerung ab 14 Jahren KI-Tools zumindest gelegentlich.[1] In einer Bitkom-Befragung gaben 50 % der Internetnutzer an, zumindest gelegentlich KI-Chats statt klassischer Suchmaschinen zu verwenden.[2] Zahlen speziell zur Anwaltssuche kenne ich nicht.
Wer eine Kündigung bekommt, fragt heute oft zuerst: „Was kann ich tun?" Die nächste Frage lautet: „Welcher Anwalt hilft mir dabei?"
Nennt die KI konkrete Kanzleien?
In meiner Stichprobe ja. Ich habe am 13. Oktober 2026 vier KI-Systeme gefragt: „Welchen Fachanwalt für Arbeitsrecht in München kannst du empfehlen?"[3]
- Alle vier nannten konkrete Anwälte und Kanzleien, zusammen 18 verschiedene.
- 7 dieser 18 tauchten bei mindestens zwei Systemen auf. Niemand wurde von allen vier genannt.
- ChatGPT stützte sich nur auf Verzeichnisse. Alle fünf zitierten Quellen waren Portale: ein Bewertungsportal, ein Anwaltsverzeichnis, das Stadtbranchenbuch und ein Telefonbuch-Portal. Keine einzige Kanzlei-Website wurde zitiert.
- Ein Anwaltsverzeichnis wurde von drei der vier Systeme zitiert.
- ChatGPT sortierte nach Mandantengruppe: eigene Empfehlungen für Arbeitnehmer, für Arbeitgeber und für komplexe Verfahren.
Eine Frage und ein Durchlauf sind eine Momentaufnahme. Auffällig ist trotzdem, wie stark Verzeichnisse und Bewertungen die Auswahl prägen.
SEO für Anwälte: die Grundlage
Für die KI-Funktionen der Google-Suche gilt laut Google: Eine Seite muss indexiert sein und für ein normales Suchergebnis infrage kommen. Zusätzliche technische Anforderungen gibt es nicht.[4] Die klassische Grundlage bleibt also Pflicht:
- Google-Unternehmensprofil mit Rechtsgebieten, Adresse und Erreichbarkeit.
- Eine eigene Seite je Rechtsgebiet und Anlass, zum Beispiel Kündigungsschutzklage, Aufhebungsvertrag, Abfindung.
- Gepflegte Profile in Anwaltsverzeichnissen und Bewertungsportalen. Die Stichprobe zeigt, dass KI-Systeme dort nachlesen.
- Technik: schnelle, mobil lesbare Seiten, die Suchmaschinen crawlen dürfen.
- Strukturierte Daten, die Kanzlei, Anwälte und Rechtsgebiete maschinenlesbar beschreiben.
KI-SEO für Anwälte: was dazukommt
- Sag klar, wen du vertrittst. Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Betriebsräte: Ein KI-System sortiert danach, wie die Stichprobe zeigt.
- Nenne Fachanwaltstitel und Schwerpunkte ausdrücklich auf jeder passenden Seite und in jedem Profil, immer in derselben Schreibweise.
- Beantworte die typischen Mandantenfragen direkt: Fristen, Ablauf, Kosten, Erfolgsaussichten in allgemeiner Form.
- Belege. In der Princeton-Studie zu GEO gehörten Quellenangaben und konkrete Zahlen zu den wirksamsten getesteten Anpassungen.[5] Für eine Kanzlei heißt das: Paragrafen und Urteile nennen.
- KI-Crawler zulassen. Ob deine Website sie aussperrt, zeigt der kostenlose KI-Crawler-Check.
- Messen. Bei welchen Fragen wird die Kanzlei genannt, und wen nennen die Systeme stattdessen?
Was das Berufsrecht verlangt
Anwälten ist Werbung nur erlaubt, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist.[6]
Das passt gut zu KI-SEO. Sachliche Information über Rechtsgebiete, Abläufe und Fristen ist erlaubt, und sie ist genau das, was KI-Systeme zitieren. Erfolgsversprechen helfen weder berufsrechtlich noch bei der KI. Diese Seite ist keine Rechtsberatung, die Einordnung im Einzelfall kennst du besser als ich.
Für welche Kanzleien sich das lohnt
Es passt für spezialisierte Kanzleien und Fachanwälte, deren Mandate erklärungsbedürftig sind und deren Mandanten vorher recherchieren, etwa im Arbeitsrecht, Erbrecht, Medizinrecht oder in der Beratung von Unternehmen.
Es passt weniger für Kanzleien, die fast nur über feste Empfehlungswege arbeiten, und für Massengeschäft mit standardisierten Fällen. Die Prüffragen stehen in Für wen sich GEO nicht lohnt.
So arbeite ich und was es kostet
Ich bin keine Kanzleimarketing-Agentur mit Team, sondern eine Person: Hans Gülker. Ich arbeite an einer Frage: ob KI-Systeme deine Kanzlei nennen. Die SEO-Grundlagen von oben gehören dazu, weil die KI-Sichtbarkeit auf ihnen aufbaut.
| Angebot | Preis | Inhalt |
|---|---|---|
| KI-Sichtbarkeits-Report | 0 € | Diagnose: 8–10 Live-Abfragen, Konkurrenzvergleich, technischer Basis-Score |
| GEO Basis | 1.500 € Setup, danach 890–1.200 € / Monat | Content-Gap-Analyse, technisches Setup, monatliches Monitoring, 2–4 optimierte Artikel im Monat |
| GEO Wachstum | 2.500 € Setup, danach 2.400–3.200 € / Monat | Monatliche Prüfung von 40 geschäftskritischen Fragen, 6–10 Content-Stücke im Monat, Full-Service-Umsetzung, Earned-Media-Strategie |
Der Einstieg ist der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Report. Er zeigt, bei welchen Mandantenfragen deine Kanzlei heute genannt wird. Eine Garantie für eine Nennung gibt niemand seriös.
Quellen
- [1] ARD/ZDF-Forschungskommission: „ARD/ZDF-Medienstudie 2026: Nutzung von KI-Tools nimmt Fahrt auf“, Pressemitteilung vom 22. September 2026; 2.462 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren, Erhebung 27. Januar bis 19. April 2026
- [2] Bitkom e. V.: „Internet-Suche im Wandel: Die Hälfte nutzt bereits KI-Chats“ (21. November 2025); repräsentative telefonische Befragung von 1.156 Personen ab 16 Jahren, darunter 1.030 Internetnutzer, KW 39–43 2025
- [3] Hans Gülker: eigene Stichprobe vom 13. Oktober 2026; 6 Fragen an ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity, je ein Durchlauf. Aufbau und Grenzen
- [4] Google Search Central: "AI features and your website", developers.google.com (abgerufen 12. Oktober 2026)
- [5] Aggarwal, Murahari, Rajpurohit, Kalyan, Narasimhan, Deshpande: "GEO: Generative Engine Optimization", Princeton University / Georgia Tech / IIT Delhi / Allen Institute for AI (2024)
- [6] Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO): § 43b Werbung, gesetze-im-internet.de
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen SEO und KI-SEO für Anwälte?
SEO bringt deine Kanzlei in die Ergebnisliste von Google. KI-SEO, fachlich GEO genannt, zielt darauf, dass ChatGPT, Gemini oder Perplexity deine Kanzlei in ihrer Antwort nennen. Die SEO-Grundlagen sind die Voraussetzung dafür.
Empfiehlt ChatGPT wirklich einzelne Anwälte?
In meiner Stichprobe vom 13. Oktober 2026 ja. Auf die Frage nach einem Fachanwalt für Arbeitsrecht in München nannten alle vier getesteten KI-Systeme konkrete Anwälte und Kanzleien, zusammen 18 verschiedene. 7 davon wurden von mindestens zwei Systemen genannt.
Welche Quellen nutzt die KI bei der Anwaltssuche?
In der Stichprobe vor allem Verzeichnisse und Bewertungsportale. ChatGPT zitierte ausschließlich solche Portale und keine einzige Kanzlei-Website. Ein Anwaltsverzeichnis wurde von drei der vier Systeme als Quelle genutzt.
Dürfen Anwälte SEO betreiben?
Ja. Nach § 43b BRAO ist Werbung erlaubt, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet und nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet ist. Sachliche Inhalte zu Rechtsgebieten und Abläufen fallen darunter. Das ist keine Rechtsberatung.
Was kostet KI-SEO für eine Kanzlei?
Der KI-Sichtbarkeits-Report ist kostenlos. Die laufende Betreuung kostet als GEO Basis 1.500 € Setup und danach 890–1.200 € im Monat, als GEO Wachstum 2.500 € Setup und danach 2.400–3.200 € im Monat.
