SEO für Ärzte sorgt dafür, dass deine Praxis bei Google gefunden wird. KI-SEO sorgt dafür, dass ChatGPT, Gemini und Perplexity sie nennen, wenn Patienten dort nach einer Praxis fragen. Beides baut aufeinander auf. Diese Seite zeigt, was dazugehört, was das Werberecht verlangt und was eine Stichprobe mit vier KI-Systemen ergeben hat.
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Fragen Patienten wirklich eine KI?
Ja, und zwar viele. In einer repräsentativen Bitkom-Befragung gaben 45 % an, sich schon einmal mit Symptomen oder Gesundheitsfragen an einen Chatbot wie ChatGPT, Gemini oder Copilot gewandt zu haben.[1] Laut ARD/ZDF-Medienstudie 2026 nutzen 59 % der Bevölkerung ab 14 Jahren KI-Tools zumindest gelegentlich.[2]
Aus der Gesundheitsfrage wird schnell die Praxisfrage: „Welcher Orthopäde in meiner Stadt behandelt das?" An dieser Stelle fällt ein Praxisname, oder eben nicht.
Nennt die KI überhaupt konkrete Praxen?
In meiner Stichprobe ja. Ich habe am 13. Oktober 2026 vier KI-Systeme gefragt: „Welche orthopädische Privatpraxis in München kannst du empfehlen?"[3]
- Alle vier nannten konkrete Praxen, zusammen 14 verschiedene.
- Nur 3 dieser 14 Praxen tauchten bei mindestens zwei Systemen auf. Keine wurde von allen vier genannt.
- Perplexity empfahl eine einzige Praxis. Gemini nannte sieben.
- Als Quellen dienten Praxis-Websites und Arztportale. Drei der vier Systeme zitierten jameda, zwei sanego, dazu kamen Doctolib und ProvenExpert.
Eine Frage und ein Durchlauf sind eine Momentaufnahme. Sie zeigt aber zwei Dinge: Die Systeme legen sich auf Namen fest, und jedes System kommt zu einer anderen Auswahl.
SEO für Ärzte: die Grundlage
Für die KI-Funktionen der Google-Suche gilt laut Google: Eine Seite muss indexiert sein und für ein normales Suchergebnis infrage kommen. Zusätzliche technische Anforderungen gibt es nicht.[4] Die klassische Grundlage bleibt also Pflicht:
- Google-Unternehmensprofil mit korrekter Fachrichtung, Adresse, Sprechzeiten und Leistungen.
- Eine eigene Seite je Schwerpunkt, zum Beispiel je Verfahren oder Beschwerdebild, statt einer einzigen Leistungsübersicht.
- Gepflegte Profile in Arztportalen. Die Stichprobe zeigt, dass KI-Systeme genau dort nachlesen.
- Technik: schnelle, mobil lesbare Seiten, die Suchmaschinen crawlen dürfen.
- Strukturierte Daten, die Praxis, Ärzte und Fachrichtung maschinenlesbar beschreiben.
KI-SEO für Ärzte: was dazukommt
- Eine klare Aussage, wofür die Praxis steht. „Privatpraxis für Schulter und Knie" kann ein KI-System einer Frage zuordnen, „ganzheitliche Medizin für die ganze Familie" kaum.
- Antworten auf die Fragen, die Patienten stellen: Ablauf, Dauer, Kosten nach GOÄ, wann eine Operation infrage kommt und wann nicht.
- Belege. In der Princeton-Studie zu GEO gehörten Quellenangaben und konkrete Zahlen zu den wirksamsten getesteten Anpassungen.[5] Für eine Praxis heißt das: Leitlinien und Fachgesellschaften nennen, statt nur zu behaupten.
- KI-Crawler zulassen. Ob deine Website sie aussperrt, zeigt der kostenlose KI-Crawler-Check.
- Messen. Bei welchen Fragen wird die Praxis genannt, und wen nennen die Systeme stattdessen?
Ausführlicher steht das in GEO für spezialisierte Arztpraxen & Therapeuten.
Was das Werberecht verlangt
Für Praxen gelten engere Regeln als für andere Dienstleister. Das Heilmittelwerbegesetz verbietet irreführende Werbung. Dazu zählt, einer Behandlung eine Wirkung zuzuschreiben, die sie nicht hat, oder den Eindruck zu erwecken, ein Erfolg sei sicher.[6] Die Berufsordnung untersagt berufswidrige Werbung, insbesondere anpreisende, irreführende und vergleichende.[7]
Das passt gut zu KI-SEO. Sachliche, belegte Informationen sind erlaubt, und sie sind genau das, was KI-Systeme zitieren. Heilversprechen und Superlative sind verboten und helfen auch bei der KI nicht. Diese Seite ist keine Rechtsberatung. Konkrete Formulierungen klärst du mit deiner Ärztekammer oder einer fachkundigen Kanzlei.
Für welche Praxen sich das lohnt
Es passt für Privatpraxen, Praxen mit Selbstzahlerleistungen und spezialisierte Praxen, deren Patienten vorher lange recherchieren und auch weitere Wege in Kauf nehmen.
Es passt nicht für eine Kassenpraxis, die keine neuen Patienten aufnehmen kann. Mehr Sichtbarkeit bringt dort nichts. Die Prüffragen stehen in Für wen sich GEO nicht lohnt.
So arbeite ich und was es kostet
Ich bin keine Praxismarketing-Agentur mit Team, sondern eine Person: Hans Gülker. Ich übernehme nicht dein gesamtes Marketing. Ich arbeite an einer Frage: ob KI-Systeme deine Praxis nennen. Die SEO-Grundlagen von oben gehören dazu, weil die KI-Sichtbarkeit auf ihnen aufbaut.
| Angebot | Preis | Inhalt |
|---|---|---|
| KI-Sichtbarkeits-Report | 0 € | Diagnose: 8–10 Live-Abfragen, Konkurrenzvergleich, technischer Basis-Score |
| GEO Basis | 1.500 € Setup, danach 890–1.200 € / Monat | Content-Gap-Analyse, technisches Setup, monatliches Monitoring, 2–4 optimierte Artikel im Monat |
| GEO Wachstum | 2.500 € Setup, danach 2.400–3.200 € / Monat | Monatliche Prüfung von 40 geschäftskritischen Fragen, 6–10 Content-Stücke im Monat, Full-Service-Umsetzung, Earned-Media-Strategie |
Der Einstieg ist der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Report. Er zeigt, bei welchen Patientenfragen deine Praxis heute genannt wird. Eine Garantie für eine Nennung gibt niemand seriös.
Quellen
- [1] Bitkom e. V.: „Dr. KI: Wenn der Chatbot zum medizinischen Ratgeber wird“ (20. November 2025); repräsentative telefonische Befragung von 1.145 Personen ab 16 Jahren, KW 38–43 2025
- [2] ARD/ZDF-Forschungskommission: „ARD/ZDF-Medienstudie 2026: Nutzung von KI-Tools nimmt Fahrt auf“, Pressemitteilung vom 22. September 2026; 2.462 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren, Erhebung 27. Januar bis 19. April 2026
- [3] Hans Gülker: eigene Stichprobe vom 13. Oktober 2026; 6 Fragen an ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity, je ein Durchlauf. Aufbau und Grenzen
- [4] Google Search Central: "AI features and your website", developers.google.com (abgerufen 12. Oktober 2026)
- [5] Aggarwal, Murahari, Rajpurohit, Kalyan, Narasimhan, Deshpande: "GEO: Generative Engine Optimization", Princeton University / Georgia Tech / IIT Delhi / Allen Institute for AI (2024)
- [6] Heilmittelwerbegesetz (HWG): § 3 Irreführende Werbung und § 11, gesetze-im-internet.de
- [7] Bundesärztekammer: Berufsrecht, (Muster-)Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte, § 27 Erlaubte Information und berufswidrige Werbung
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen SEO und KI-SEO für Ärzte?
SEO bringt deine Praxis in die Ergebnisliste von Google. KI-SEO, fachlich GEO genannt, zielt darauf, dass ChatGPT, Gemini oder Perplexity deine Praxis in ihrer Antwort nennen. Die SEO-Grundlagen sind die Voraussetzung dafür.
Empfiehlt ChatGPT wirklich einzelne Arztpraxen?
In meiner Stichprobe vom 13. Oktober 2026 ja. Auf die Frage nach einer orthopädischen Privatpraxis in München nannten alle vier getesteten KI-Systeme konkrete Praxen, zusammen 14 verschiedene. Nur 3 davon wurden von mindestens zwei Systemen genannt.
Darf eine Arztpraxis überhaupt SEO betreiben?
Ja. Sachliche Information über Leistungen, Schwerpunkte und Abläufe ist erlaubt. Verboten sind irreführende Aussagen wie Heilversprechen nach dem Heilmittelwerbegesetz sowie anpreisende und vergleichende Werbung nach der Berufsordnung. Das ist keine Rechtsberatung.
Welche Rolle spielen Arztportale wie jameda?
Eine große. In meiner Stichprobe zitierten drei von vier KI-Systemen jameda als Quelle, zwei zitierten sanego. Ein gepflegtes Profil mit korrekten Schwerpunkten ist deshalb Teil der Arbeit.
Was kostet KI-SEO für eine Praxis?
Der KI-Sichtbarkeits-Report ist kostenlos. Die laufende Betreuung kostet als GEO Basis 1.500 € Setup und danach 890–1.200 € im Monat, als GEO Wachstum 2.500 € Setup und danach 2.400–3.200 € im Monat.
