Ein GEO-Budget zeigt, wie viel Arbeit und Messung du einkaufst: eine einmalige technische Grundlage, danach laufend neue Inhalte, geprüfte Fragen und bei größeren Paketen Platzierungen in Drittquellen. Es zeigt nicht, ob du danach in ChatGPT, Claude oder Gemini genannt wirst. Das lässt sich nur messen, nicht kaufen.
Was steckt in einem GEO-Budget?
Zwei Teile: eine einmalige Setup-Gebühr für die Grundlage und ein Monatsbetrag für die laufende Arbeit. Das Setup deckt die technische Prüfung und Korrektur der Website (Schema-Markup, Struktur, Meta-Daten) und eine Content-Gap-Analyse, also welche Fragen deiner Zielgruppe deine Website heute nicht beantwortet. Der Monatsbetrag deckt Monitoring und neue Inhalte.
Ein ehrlicher Punkt zur Grundlage: Google sagt ausdrücklich, dass es für AI Overviews und AI Mode keine zusätzlichen Anforderungen und keine speziellen Optimierungen braucht, auch kein spezielles Schema.org-Markup; die bekannten SEO-Grundlagen bleiben relevant.[1] Im Setup bezahlst du also keine Geheimtricks, sondern die saubere, vollständige Umsetzung von Grundlagen, die auf vielen Websites schlicht fehlen. Wie das konkret aussieht, steht in Website für KI optimieren.
Was kostet GEO im ersten Jahr?
Bei meinen eigenen Angeboten zwischen 12.180 € und 40.900 €, je nach Paket. Die Zahlen sind keine Marktspanne, sondern die Preise, die auf der Startseite stehen, auf zwölf Monate hochgerechnet:
| Paket | Setup | Pro Monat | Erstes Jahr |
|---|---|---|---|
| KI-Sichtbarkeits-Report | – | – | 0 € (einmalige Diagnose) |
| GEO Basis | 1.500 € | 890–1.200 € | 12.180–15.900 € |
| GEO Wachstum | 2.500 € | 2.400–3.200 € | 31.300–40.900 € |
| Enterprise | individuell | ab 5.000 € | ab 60.000 € (ohne Setup) |
Nicht enthalten sind Kosten für Leistungen Dritter, etwa kostenpflichtige Verzeichniseinträge oder Anzeigen. Die fallen laut AGB nur nach deiner Zustimmung an. Wo genau du innerhalb einer Spanne landest, hängt vom Umfang ab, etwa von der Zahl der Themen und der Größe der Website.
Was zeigt der Unterschied zwischen GEO Basis und GEO Wachstum?
Vor allem drei Dinge: wie viele Inhalte entstehen, wie viele Fragen geprüft werden und ob jemand aktiv an Erwähnungen außerhalb deiner Website arbeitet. GEO Basis enthält 2–4 optimierte Artikel pro Monat und monatliches Monitoring. GEO Wachstum enthält 6–10 Content-Stücke pro Monat, die monatliche Prüfung von 40 geschäftskritischen Fragen und eine Earned-Media-Strategie mit Platzierungen in Fachmedien.
Der letzte Punkt ist der teuerste und hat einen Grund. Eine Vergleichsstudie der University of Toronto fand, dass KI-Suchsysteme unabhängige Drittquellen („Earned Media“) systematisch und stark bevorzugen, während Google einen ausgewogeneren Mix aus Quellentypen zeigt.[2] Zur Einordnung: Mitautor Nick Koudas berät laut seiner Universitätsseite das Unternehmen ktau, das eine kommerzielle GEO-Plattform anbietet.[2] Die Studie ist damit ein Datenpunkt, kein Beweis. Was das für deine Strategie bedeutet, steht in Positionierung für die KI-Suche.
Für dein Budget heißt das: Wenn in deiner Nische wenige Anbieter um die Antwort konkurrieren, reicht oft eine saubere Eigen-Website mit guten Inhalten als Start. Wenn bei deinen Kernfragen bereits große, bekannte Wettbewerber genannt werden, wird die Arbeit an Drittquellen wichtiger, und die ist personalintensiv.
Was zeigt ein GEO-Budget nicht?
Es zeigt kein Ergebnis. Ein höherer Betrag kauft mehr Arbeit und mehr Messung, aber keine sichere Nennung. Olivier Martinez hat in einer Übersichtsarbeit 45 Studien von November 2023 bis Juli 2026 ausgewertet und keine Technik gefunden, die einen stabilen, langfristigen und plattformübergreifenden Effekt auf die Auffindbarkeit nachweist.[3] Er beschreibt außerdem, dass Wettbewerb einzelne Gewinne wieder aufzehren kann und kommerzielle Messungen von Durchlauf zu Durchlauf stark schwanken.[3]
Das ist kein Argument gegen GEO, sondern gegen jedes Angebot, das ein Ergebnis verspricht. Meine eigenen AGB sagen das deshalb offen: Geschuldet ist die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht eine bestimmte Nennung in KI-Antworten. Mehr zur Studienlage in Funktioniert GEO überhaupt?
Warnsignal: Ein Angebot, das für einen bestimmten Betrag eine Platzierung in ChatGPT oder eine feste Zahl an Anfragen zusagt, verspricht etwas, das sich nach heutiger Studienlage nicht zusagen lässt. Mehr dazu in Warnsignale bei GEO-Agenturen und 10 Fragen an deine GEO-Agentur.
Ab wann rechnet sich ein GEO-Budget?
Sobald die zusätzlichen Kunden aus der KI-Suche mehr Deckungsbeitrag bringen, als das Budget kostet. Die Rechnung ist einfach, wenn du deine eigenen Zahlen kennst: Kosten im ersten Jahr geteilt durch den Deckungsbeitrag eines typischen Neukunden ergibt die Zahl der Neukunden, die du zum Ausgleich brauchst.
Break-even-Kunden = Kosten im ersten Jahr ÷ Deckungsbeitrag pro Neukunde
Setze deinen echten Deckungsbeitrag ein, nicht einen Branchendurchschnitt.
Ein reines Rechenbeispiel mit drei angenommenen Deckungsbeiträgen, aufgerundet auf ganze Kunden (keine Prognose, wie viele Kunden kommen):
| Deckungsbeitrag pro Neukunde | GEO Basis (12.180–15.900 €) | GEO Wachstum (31.300–40.900 €) |
|---|---|---|
| 5.000 € | 3–4 Kunden | 7–9 Kunden |
| 15.000 € | 1–2 Kunden | 3 Kunden |
| 30.000 € | 1 Kunde | 2 Kunden |
Die Tabelle zeigt, warum GEO vor allem bei hochpreisigen, erklärungsbedürftigen Angeboten diskutiert wird: Je höher der Wert eines einzelnen Auftrags, desto weniger zusätzliche Kunden braucht es. Dass der Kanal für B2B relevant ist, legt Forrester nahe: Laut Analyst John Buten nutzen 94 % der Business-Einkäufer KI im Kaufprozess.[4] Wie viele davon bei dir landen würden, sagt diese Zahl nicht. Die ausführliche ROI-Formel steht in GEO ROI, die Messung in ChatGPT-Traffic messen.
Welches GEO-Budget passt zu dir?
Das hängt weniger von deiner Unternehmensgröße ab als von zwei Fragen: Wirst du bei deinen Kernfragen heute schon genannt, und wer wird stattdessen genannt? Daraus ergibt sich grob:
- Du weißt es noch nicht: Zuerst messen. Der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Report zeigt den Ist-Stand, bevor du irgendein Budget festlegst.
- Enge Nische, wenige Wettbewerber in den Antworten: Eine solide Grundlage und regelmäßige Inhalte, also eher GEO Basis.
- Große, bekannte Wettbewerber dominieren die Antworten: Ohne Arbeit an Drittquellen wird es schwer, also eher GEO Wachstum.
- Wenig Budget, aber Zeit: Vieles lässt sich selbst umsetzen. Wie, steht in GEO für Startups & Low-Budget und GEO-Tool oder GEO-Agentur?
Quellen
- [1] Google Search Central: „AI features and your website“, developers.google.com (abgerufen 19. Oktober 2026)
- [2] Mahe Chen, Xiaoxuan Wang, Kaiwen Chen, Nick Koudas (University of Toronto): „Generative Engine Optimization: How to Dominate AI Search“, arXiv:2509.08919 (September 2025); Beratungstätigkeit für ktau laut Universitätsseite von Nick Koudas
- [3] Olivier Martinez: „Optimizing Visibility in Generative Engines: A Critical Survey of Generative Engine Optimization (2023-2026)“, arXiv:2607.14035 (Juli 2026, Preprint)
- [4] Forrester (John Buten): „B2B Buyers Make Zero-Click Buying Number One“, Forrester Blog (22. Januar 2026)
Häufige Fragen
Was kostet GEO im ersten Jahr?
Bei ki-gefunden-werden.de liegt GEO Basis im ersten Jahr bei 12.180 bis 15.900 € (1.500 € Setup plus zwölf Monate zu 890 bis 1.200 €), GEO Wachstum bei 31.300 bis 40.900 € (2.500 € Setup plus zwölf Monate zu 2.400 bis 3.200 €). Kosten für Leistungen Dritter, etwa kostenpflichtige Verzeichniseinträge, sind nicht enthalten.
Kauft ein höheres GEO-Budget eine sichere Nennung in ChatGPT?
Nein. Ein höheres Budget kauft mehr Arbeit und mehr Messung: mehr Inhalte, mehr geprüfte Fragen, Platzierungen in Drittquellen. Eine Übersichtsstudie von 45 Untersuchungen fand keine GEO-Technik mit stabilem, plattformübergreifendem Effekt. Eine bestimmte Nennung kann deshalb niemand zusagen.
Wofür ist die Setup-Gebühr?
Für die einmalige Grundlage: technische Prüfung und Korrektur der Website (Schema-Markup, Struktur, Meta-Daten) und eine Content-Gap-Analyse, also welche Fragen deiner Zielgruppe deine Website heute noch nicht beantwortet. Der Monatsbetrag deckt danach Monitoring und neue Inhalte.
Ab wann rechnet sich ein GEO-Budget?
Teile die Kosten im ersten Jahr durch den Deckungsbeitrag eines typischen Neukunden. Das Ergebnis ist die Zahl zusätzlicher Kunden, die du brauchst, um die Kosten zu decken. Ob diese Kunden tatsächlich kommen, lässt sich vorher nicht seriös vorhersagen, nur danach über Nennungen und Anfragen messen.
