Es gibt keine seriöse, allgemeingültige ROI-Zahl für GEO – wer dir eine pauschale "X % ROI" nennt, rechnet mit erfundenen Zahlen. Was du aber sehr wohl tun kannst: die Rechnung mit deinen eigenen, echten Zahlen aufstellen.
Die Kostenseite ist am einfachsten
Was GEO-Maßnahmen kosten, weißt du (oder kannst du direkt erfragen) – egal ob du es selbst machst (Zeitaufwand) oder extern beauftragst (Rechnungsbetrag). Das ist die einfache Hälfte der Rechnung.
Die Ertragsseite brauchst du selbst
Was ein zusätzlicher Kunde für dich wert ist, weißt nur du – abhängig von deinem durchschnittlichen Auftragswert, deiner Marge und wie oft ein Kunde wiederkehrt. Diese Zahl kannst niemand von außen für dich raten, ohne zu lügen.
ROI = (Kundenwert × zusätzliche Kunden) − Kosten für GEO
Setze deine eigenen, echten Zahlen ein – nicht Branchendurchschnitte.
Warum "zusätzliche Kunden durch GEO" schwer zu isolieren ist
Ein ehrlicher Punkt: Anders als bei einer Anzeige mit Klick-Tracking ist bei GEO oft nicht eindeutig messbar, ob ein Kunde "wegen GEO" gekommen ist – er hat vielleicht mehrere Touchpoints. Was du aber messen kannst: ob du bei relevanten Fragen überhaupt genannt wirst, und ob sich das über Zeit verbessert. Das ist dein bester Näherungswert für Fortschritt.
Was realistisch messbar ist
- Nennungen bei deinen Kernfragen: Vorher/Nachher-Vergleich über regelmäßige Checks.
- Traffic-Referrals von KI-Plattformen: Manche Analytics-Tools zeigen Zugriffe, die von ChatGPT oder Perplexity kommen.
- Neue Anfragen, die explizit "ChatGPT hat euch empfohlen" erwähnen: Ein einfaches, aber ehrliches Signal – frag einfach danach.
