Es gibt keine belegbare "optimale Wortzahl" für GEO, und ich werde dir keine erfinden. Die ehrliche Antwort: Die Länge sollte sich nach der Komplexität der Frage richten, nicht nach einer Zielzahl.
Warum eine feste Zielzahl die falsche Frage ist
Eine einfache Preisfrage künstlich auf 2.000 Wörter aufzublähen, hilft niemandem – weder dem Leser noch der KI, die eine klare, kompakte Antwort extrahieren will. Umgekehrt: Eine komplexe Frage wie "worauf sollte ich bei der Auswahl von X achten" auf 300 Wörter zu kürzen, lässt wahrscheinlich wichtigen Kontext weg, den ein KI-System für eine vollständige Antwort braucht.
Woran du dich stattdessen orientierst
- Ist die Frage in 2–3 Sätzen vollständig beantwortet? Dann hör auf – mehr Text ist Füllmaterial, kein Mehrwert.
- Bleiben nach der kurzen Antwort noch offene Fragen? Dann ergänze Kontext, Beispiele, Ausnahmen – so lange, wie es echten Mehrwert bringt.
- Wiederholst du dich, um länger zu wirken? Das ist ein klares Zeichen, aufzuhören.
Was stattdessen wichtiger ist als die Wortzahl
Struktur schlägt Länge: Ein 800-Wörter-Artikel mit klarer Gliederung, direkter Antwort am Anfang und sauberen Absätzen ist für GEO wertvoller als ein unstrukturierter 2.500-Wörter-Wall-of-Text. Mehr dazu in Die perfekte GEO-Content-Struktur.
