GEO und PPC-Ads unterscheiden sich vor allem in der Kostenlogik, nicht unbedingt im Endpreis pro Kunde. Ads kosten, solange sie laufen – hörst du auf zu zahlen, verschwindet die Sichtbarkeit sofort. GEO-Maßnahmen wirken tendenziell nach, auch nachdem die Umsetzung abgeschlossen ist.
Wie PPC-Ads kostentechnisch funktionieren
Bei bezahlten Anzeigen zahlst du für jeden Klick oder jede Impression – die Sichtbarkeit existiert exakt so lange, wie das Budget läuft. Stoppst du die Kampagne, verschwindet die Platzierung sofort, unabhängig davon, wie viel du in der Vergangenheit investiert hast.
Wie GEO kostentechnisch funktioniert
GEO-Maßnahmen – eine gut strukturierte Seite, sauberes Schema-Markup, aufgebaute Autorität – bleiben nach der Umsetzung bestehen. Das heißt nicht, dass keine laufende Arbeit nötig ist (Monitoring, Content-Pflege), aber die Grundinvestition verpufft nicht sofort, wenn du eine Zeit lang nichts Neues machst.
Was das nicht bedeutet
Das heißt nicht, dass GEO "günstiger" im Sinne eines niedrigeren Gesamtpreises ist – das kann ich ohne Daten zu deinem konkreten Fall nicht behaupten. Es bedeutet: Die Investition hat eine andere Haltbarkeit. Ads sind schneller skalierbar und sofort messbar, GEO baut sich langsamer auf, hält aber tendenziell länger nach.
Die praktische Konsequenz
Die meisten Unternehmen fahren am besten mit beidem parallel: Ads für sofortige, steuerbare Sichtbarkeit, GEO als langfristig aufbauende Basis, die auch dann noch wirkt, wenn das Ad-Budget mal pausiert. Eins gegen das andere auszuspielen greift meist zu kurz.
